Gerüchte gehören gefiltert

Hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt, fragte einst Sokrates einen Mann, der ihm etwas erzählen wollte. Dieser verneinte. Sie wären eine Art Filter, fuhr der Weise fort, dienten dazu, mögliche Gerüchte zu hinterfragen, ehe man sie in die weite Welt hinausposaunte. Wer also etwas aufschnappt, sollte sichergehen, dass es auch tatsächlich der Wahrheit entspricht. Doch das alleine reicht oft nicht. Siebe zwei und drei überprüfen, ob die Geschichte einen guten, also positiven Aspekt beinhaltet ob es tatsächlich notwendig ist, sie zu erzählen. Nur Geschichten die wahr, gut und unter allen Umständen gehört werden müssen, sind es wert, erzählt zu werden. Alle anderen können mit gutem Gewissen vergessen werden.



Neugierig geworden? Tipp 20 – Graz kann’s!

Im Rahmen unseres Jubiläumsjahres veröffentlichen wir 30 Tipps für ein gutes Zusammenleben auf unserer Homepage.

Das Projekt läuft in Kooperation mit der Grazer Woche.



Aus Sicht des anderen wird vieles verständlicher

Er hat die Stimme erhoben oder wirft mit Schimpfwörter um sich. Sie steht wild gestikulierend vor ihm. Da fällt es schwer, Verständnis aufzubringen. Das Verhalten anderer mag manchmal nicht nachvollziehbar sein. Dennoch urteilen wir oft darüber, obwohl wir überhaupt nicht wissen, weshalb andere so reagieren wie sie es tun. Meist müssen wir erst ein paar Schritte in den Schuhen anderer gehen, bevor wir sie und ihre Situation verstehen. Anstatt uns also voreilig eine Meinung zu bilden, andere auf Grund ihres Verhaltens zu verurteilen, sollten wir uns erst in ihre Lage versetzen. Wie würde es mir in so einer Situation ergehen?


Neugierig geworden? Tipp 19 – Graz kann’s!

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Schau hin, nicht weg

Man kann fast nichts falsch machen! Der Grund, weshalb Menschen Anderen nicht zu Hilfe eilen, ist meist die eigene Angst. Angst davor, zu versagen. Angst, nicht gleich den richtigen Handgriff zu finden. Und dennoch ist gerade das – das Kopfsenken, das Wegsehen – der einzige, und vielleicht auch größte Fehler, den man in einer solchen Situation machen kann. Wer wegsieht, macht Gewalt erst möglich und sich still und heimlich zum Mittäter. Aufmerksamkeit, die Bereitschaft aller auch mal nach links und rechts zu blicken schafft ein sozialeres Klima und hebt sogleich die Schwelle für mögliche Übergriffe.

Neugierig geworden? Tipp 18 – Graz kann’s!

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Mehr Köpfchen, weniger Muskelspiel

Es geht in erster Linie um das Opfer. Nicht darum, den Helden zu spielen, einen Sieg zu erringen, sondern darauf zu achten, was dem Opfer helfen kann. Was braucht es? Wie kann es in Sicherheit gebracht werden? Blickkontakt herstellen, dem Opfer zeigen, dass man da ist, die Situation im Auge hat, nach Möglichkeit einschreiten kann – ein erster Schritt. Aktiv Hilfe anbieten, ein zweiter. Vielleicht könnte man sich auch demonstrativ neben das Opfer setzen, für den Fall, dass dieses in Bus oder Bim auf Grund seiner Herkunft verbal belästigt wird. Oder auch ein Gespräch beginnen. Kleine Zeichen setzen, überlegt handeln.

Neugierig geworden? Tipp 17 – Graz kann’s!

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Hilfe braucht Hilfe

Am Gehweg bricht ein Mann zusammen. Er bittet um Hilfe. Es ist Wochenende. Viel los in der Stadt. Und dennoch scheint sich niemand um ihn zu kümmern. Manche bleiben stehen, gehen dann aber hastig weiter. Andere senken im Vorbeigehen den Kopf. Niemand fühl sich angesprochen. Wer Hilfe braucht – egal ob für sich oder um selbst zu helfen – sollte andere direkt ansprechen. „Bitte hol du den Rettungswagen!“, „Könnten Sie eine Rettungsdecke organisieren?!“. Nur so fühlt sich das Gegenüber dafür zuständig, kann die Verantwortung kaum noch abgeben. Dennoch braucht es jemanden, der den Anfang macht, mutig hervortritt. Und dieser Jemand sollten wir alle sein!

Neugierig geworden? Tipp 16 – Graz kann’s!

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