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Rudolf Schönwald: Die Welt war ein Irrenhaus. Meine Lebensgeschichte nacherzählt von Erich Hackl Lesung

Mai 12, 19:00

Sensibler Künstler und Lehrer, unnachahmlicher Erzähler und Zeitgenosse vieler Zeiten und Genossen. Lange weigerte sich Rudolf Schönwald (geb. 1928), seine Erinnerungen zu Papier zu bringen. Zugleich hatte er seinem Freund Erich Hackl wie seiner und seiner Frau langjährigen Freundin Barbara Coudenhove-Kalergi über seine Erlebnisse in dem Irrenhaus, als das er „die Welt“ schließlich betrachtete, in jener unnachahmlichen Weise berichtet, die Erich Hackl nun meisterlich zu Papier bringen konnte. Vor einem halben Jahrhundert hieß es über Schönwald: „Wer ihn kennt, rechnet ihn zur Spitzengarde der bildenden Künstler Wiens, aber wer kennt ihn schon?“ Er erzählt über die Anfänge jener Kunstszene, deren Teil er war, über Rudolf Hausner, Anton Lehmden, Alfred Hrdlicka, Arik Brauer, Georg Eisler, Josef Mikl, Wolfgang Hollegha, Markus Prachensky, Peter Kubelka und viele andere, auch aus der Literatur- und Theaterszene. Zuvor u.a. auch über sein abenteuerliches Exil in Ungarn während der NS-Zeit und seinen späteren eigenen künstlerischen Weg, unter anderem auch als Comic-Zeichner. Oftmals komisch und immer frei von Pathos.

 

Lesung: Erich Hackl

Moderation: Agnes Altziebler und Karl Wimmler

 

Donnerstag, 12. Mai 2022, 19.00 Uhr

Literaturhaus Graz, Elisabethstraße 30, 8010 Graz

Eine Veranstaltung von CLIO und dem Literaturhauses Graz

Details

Datum:
Mai 12
Zeit:
19:00

Veranstaltungsort

Literaturhaus Graz
Elisabethstraße 30 Google Karte anzeigen

Veranstalter

CLIO
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