Friedenszitat 4.6.2018

Heimweh, wonach ?

 

Wenn ich “Heimweh” sage, sag ich “Traum”.

Denn die alte Heimat gibt es kaum.

Wenn ich Heimweh sage, mein ich viel:

Was uns lange drückte im Exil.

Fremde sind wir nun im Heimatort.

Nur das “Weh”, es blieb.

Das “Heim ist fort.

Mascha Kaléko, deutsche Lyrikerin (1907 -1975)