Mobile Stadtteilarbeit

Nachbarschaftliches Zusammenleben in Graz hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Neben dem hohen demografischen Wachstum, Umbrüchen in Siedlungsgemeinschaften durch Generationenwechsel, Änderungen in Familienstrukturen und sozioökonomischen Faktoren sind auch die steigende Lebenserwartung und eine immer heterogenere BewohnerInnenschaft wichtige Faktoren, die das Zusammenleben beeinflussen. Ob es nun um die Suche nach Wegen aus der Anonymität geht, oder um ein konstruktives Ausverhandeln des Zusammenlebens – in beiden Themenbereichen sind die Menschen häufig überfordert und suchen nach Unterstützung.

Ziel

Verbesserung des Zusammenlebens und der Konfliktkompetenz in Schwerpunktsiedlungen durch kurz- bis mittelfristige professionelle Aktivierung, moderierte Ausverhandlungsprozesse, Gemeinschaftsförderung und umfassende Vernetzung von Nachbarschaften.

Inhalte

Die Mobile Stadtteilarbeit ist in Siedlungen tätig, die von Wohnen Graz, in Zusammenarbeit mit den BezirksrätInnen, definiert werden. Die Arbeit ist auf Gemeinschaftsförderung, gemeinschaftliche Konfliktbearbeitung und Einsamkeitsprävention ausgerichtet und erfolgt nach den Prinzipien der Gemeinwesenarbeit. Sie orientiert sich an den Bedürfnissen der Menschen, ist aktivierend und beteiligend und unterstützt Selbstorganisation und Eigeninitiative. Vorhandene Ressourcen werden identifiziert und genutzt, gefördert und gestärkt, umfassende Vernetzung findet statt. Das bedeutet, die Nachbarn und Nachbarinnen werden dabei unterstützt, miteinander in Kontakt zu treten, gemeinsam an der Bearbeitung der Probleme und Konflikte in der Siedlung mitzuwirken, gemeinschaftliche Aktivitäten durchzuführen und aktiv zur Gestaltung ihrer Nachbarschaft beizutragen.

Kontakt

 

Alex Mikusch und Ursula Hauszer

0664 53 76 454 und 0677 6371 5019

 

 

 

Download Freecard