Friedensgedanke 5.11.2018

FRIE / DE der;

bedeutet Kulturen,die die Menschenrechte achten

bedeutetStrukturen, die niemanden ausbeuten

bedeutet sozialesZusammenleben, an dem alle teilhaben

bedeutet Konfliktegemeinsam aushandeln

30 Jahre Friedensbüro

Friedensgedanke 29.10.2018

Wenn ich eine Sache auf der Welt verändern könnte, dann würde ich Inklusion – und nicht Exklusion – als Norm in der Denkweise der Menschen verankern.  

Yetnebersh Nigussie  äthiopische Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin, Trägerin des Alternativen Nobelpreises 2017

Foto: Licht für die Welt

Friedensgedanke 15.10.2018

straße macht gesellschaft

Sie trennt und verbindet, ist Lebensraum und Machtzentrum, Konfliktzone und Nischengefüge, Geschichtsträgerin, Gegenwartsschafferin, Bewegungsfläche und Kommerzzone, ist Verwüstung und Repräsentation, staubig, flirrend, voller Schlaglöcher, baumbestanden, palastgesäumt, ohrenbetäubend, menschenleer, überquellend, de, dreckig, herausgeputzt, überwacht, kontrolliert, verwahrlost, digital oder analog, Kriegssschauplatz, Manifestationsfokus, Friedensbewahrerin – all das ist Straße. Zuallererst aber bedeutet Straße Öffentlichkeit in jeder Form. Nirgendwo sonst wird die Verfasstheit einer Gesellschaft so deutlich erkenn-und erfahrbar wie auf der Straße. Diktatur oder Demokratie, Krieg oder Frieden, Armut oder Reichtum, Sichtbarkeit oder Unsichtbarkeit, Mit- oder Gegeneinander – hier wird entschieden.

Evelyn Schalk,  Schriftstellerin, Chefredakteurin der Grazer Wandzeitung ausreißer

Friedensgedanke 10.10.2018

Der Mensch sollte alle seine Werke zunächst einmal in seinem Herzen erwägen, bevor er sie ausführt. Der Mensch weiß wohl um das Gute, auch wenn er es nicht tut.

Hildegard von Bingen (1098 – 1179), deutsche Mystikerin, Äbtissin und Naturwissenschaftlerin, katholische Heilige

Bild: Jürgen Heegmann, juergen.heegmann@web.de, GFDL oder CC BY-SA 3.0

Friedensgedanke1.10.2018

Es gilt genauer hinzuschauen, einen differenzierten Blick auf Entwicklungen und auch die Hintergründe unseres (verorteten) Zusammenlebens zu bekommen und reflektiert zu handeln. Auch und gerade in einer liberalen Demokratie ist ein Nichtakzeptieren von Dingen, die nicht akzeptierbar sind (weil sie den Menschenrechten zuwiderlaufen) notwendig, um Vertrauen und damit Halt zu geben. Angst vor Ausschluss, Unsicherheiten und Herabwürdigungen schaffen keine Basis um an einer gemeinschaftlichen Zukunft weiterarbeiten zu wollen. Das Vertrauen darauf, dass Spielregeln von allen eingehalten werden, machen Demokratien erst zu einem erstrebenswerten Konstrukt für alle, da sie als einzige Staatsform das Wohl aller, aber eben auch des Einzelnen oder der Einzelnen , im Zentrum hat. Lösungen für eine gemeinschaftliche Zukunft können nur auf Hoffnung gebaut und mit Vertrauen entwickelt werden. Friedvolles Miteinander-Umgehen fällt genauso wenig vom Himmel wie die Demokratie, wir müssen uns beides immer wieder erarbeiten.

Nicole Pruckermayr, Künstlerin, Theoretikerin aus Graz, Initiatorin und Mastermind von COMRADE CONRADE, Demokratie und Frieden auf der Straße

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