Letzte Woche haben wir uns damit befasst, um was für eine Organisation es sich bei Mayors for Peace eigentlich handelt. Deren Ziel ist eine nachhaltige, von Solidarität geprägte Welt, die durch friedvolle Veränderung erreicht werden soll. Dafür rufen Mayors for Peace stets neue Initiativen ins Leben, von denen wir uns diesmal einige ansehen wollen.

Foto von Johannes Daleng auf Unsplash

Eine davon sind Petitionsaktionen, um möglichst viele Unterschriften für ein Beitreten aller Staaten zum Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons, TPNW) zu sammeln. Der TPNW wurde 2017 von den Vereinten Nationen nach dem eindringlichen Appell der Hibakusha (Überlebende der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nabasaki) und vielen Gleichgesinnten angenommen. Laut Stand am 1. Juli 2023 haben bereits insgesamt 3 177 901 Menschen die Petition unterzeichnet, die sämtliche Staaten dazu auffordern, dem TPNW beizutreten. Die Petition lässt sich übrigens hier finden. Abgesehen von der Petition unternehmen Mayors for Peace auch viele weitere Anstrengungen, sich für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen, etwa durch offene Briefe oder öffentliche Reden, die alle hier aufgelistet sind.

Um weltweit für eine Kultur des Friedens und des Friedensbewusstseins zu sorgen, haben Mayors for Peace beispielsweise auch eine Ausstellung zur Realität von Atombomben ins Leben gerufen. Hier wird den Menschen eindrucksvoll vor Augen geführt, wie verheerend nukleare Waffen sind und weshalb deren Abschaffung so äußerst wichtig ist. Auch die Opfer von nuklearen Angriffen spielen hierbei eine große Rolle: Mayors for Peace ist es ein Anliegen, dass deren Stimmen gehört werden, weshalb sie etwa den Hibakusha vielerlei Möglichkeiten bieten, über ihre Erfahrungen zu berichten und für eine Welt ohne atomare Waffen zu appellieren.

Foto von Aaron Cass auf Unsplash

Des Weiteren bemühen sich Mayors for Peace darum, vor allem auch den jüngeren Generationen ihre Vision einer friedlichen Welt näherzubringen und diese dazu zu ermutigen, auch selbst aktiv zu werden. Dies geschieht beispielsweise bei den Jüngsten durch Zeichenwettbewerbe, während die Älteren zu informationsreichen Webinaren über Friedensthemen eingeladen werden, die sie bei ihrem eigenen Aktivismus unterstützen sollen. Darüber hinaus ermöglichen Mayors for Peace interessierten jungen Leuten, an Konferenzen über die momentane Situation in Sachen Atomwaffen teilzunehmen, um ihnen die Thematik durch Erfahrungen im realen Leben greifbarer zu machen.

Schließlich kann man auf der offiziellen Seite der Mayors for Peace auch viele der Aktionen finden, die ihre Mitgliedsstädte unternommen haben. Hier kann man nicht nur Inspiration für eigene Aktionen gewinnen, sondern sich auch von der Hoffnung auf eine friedlichere Welt anstecken lassen.

Quellen:
https://www.mayorsforpeace.org/en/
https://www.mayorsforpeace.org/wp-content/uploads/2021/file-PX_Vision_Action_Plan_en.pdf

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Von: Miriam

17. August 2023

Bild: Kürschner (talk) 15:47, 2 March 2022 (UTC), CC0, via Wikimedia Commons

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