Im letzten Beitrag haben wir uns bereits schon mit einigen Auswirkungen des Klimawandels beschäftigt, die bereits jetzt schon spürbar sind und damit nicht nur für zukünftige Generationen ein Problem darstellen. So sind etwa die schwindende Biodiversität und immer häufigere Extremwettervorkommnisse Folgen der steigenden Temperaturen. Zusätzlich sorgen auch Veränderungen der Wasserressourcen dafür, dass es vielerorts immer häufiger Überflutungen gibt, während es an anderen Orten der Welt immer öfter zu Dürreperioden kommt. Darüber hinaus gibt es jedoch noch viele weitere Konsequenzen des Klimawandels.

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Auch Nahrung droht zunehmend, aufgrund des Klimawandels eine immer knappere Ressource zu werden. Die Tatsache, dass das angebaute Obst und Gemüse aufgrund der steigenden Temperaturen immer mehr Wasser benötigt, gleichzeitig aber immer weniger Wasser verfügbarer wird, stellt viele Landwirt:innen vor ein großes Problem. Auch die oft rapiden Wetterumschwünge machen den Nahrungsmittelanbau zunehmend schwieriger, was zu häufigeren Missernten führt. Nicht nur die angebauten Pflanzen leiden unter dem Klimawandel, auch Nutztiere und die Menschen, die unter immer höheren Temperaturen auf Bauernhöfen arbeiten, leiden vermehrt an mit der Hitze verbundenen Gesundheitsproblemen.

Generell stellen die zunehmenden Temperaturen ein Gesundheitsrisiko für Menschen dar. Wer sich noch an die vielen Tage diesen Sommer mit Temperaturen über dreißig Grad erinnern kann, wird nur zu gut wissen, wie belastend es war, sich untertags außer Haus zu begeben oder in nicht klimatisierten Räumen zu befinden. Hitze ist jedoch nicht die einzige Bedrohung für die menschliche Gesundheit, die sich aus dem Klimawandel ergibt. Beispielsweise steigt durch häufigere Überflutungen auch die Anzahl von wasserbezogenen Krankheiten, Verletzungen und chemischen Gefahren. Besonders betroffen von den gesundheitlichen Risiken des Klimawandels sind all jene Gruppen, die ohnehin schon recht vulnerabel sind, also etwa Kinder, ältere Personen und solche mit bereits existierenden gesundheitlichen Problemen, aber auch Leute, die im Freien arbeiten und Menschen mit geringem Einkommen.

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Ein weiterer Aspekt, der einem häufig nicht sofort in den Sinn kommt, ist die Infrastruktur – auch diese ist vom Klimawandel betroffen. Viele Brücken, Straßen und Gebäude sind immerhin schon vor einigen Jahrzehnten gebaut worden, als Klimawandel und Extremwetter noch nicht miteinberechnet wurden. So ist es also kein Wunder, dass sie diesen Phänomenen nicht gewachsen sind und etwa aufgrund von Hochwasser oder immer häufigeren Wirbelstürmen Schaden nehmen.

Quellen:
https://www.noaa.gov/education/resource-collections/climate/climate-change-impacts
https://climate.ec.europa.eu/climate-change/consequences-climate-change_en
https://www.oesterreich.gv.at/themen/bauen_wohnen_und_umwelt/klimaschutz/Seite.1000200.html#Oesterreich

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Von: Miriam

10. November 2022

Bild: Foto von Li-An Lim auf Unsplash

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