Wie es derzeit um den Welthunger steht und welche Faktoren dazu beitragen, dass dieser nur schleppend geschmälert wird, haben wir uns bereits angesehen. Was jedoch noch fehlt, ist, wie dieser genau bekämpft wird und welche Organisationen dabei eine besonders große Rolle spielen. Vor allem fünf Organisationen stehen ganz an der Spitze, was den Kampf gegen den Welthunger angeht: WPF, FAO, UNICEF, IFAD und die Welthungerhilfe.

Das World Food Programme (WPF) wurde 1961 in Rom gegründet. Bis heute ist das WPF die größte humanitäre Organisation weltweit im Bereich Ernährung und erhielt 2020 auch den Friedensnobelpreis für ihren Einsatz gegen Hunger und für die Förderung von Frieden. Die vier Schwerpunkte des WPF sind Nothilfe bei Hungersnöten, Kriegen, Naturkatastrophen und Flüchtlingskrisen. Konkret sieht das etwa so aus, dass die Mitglieder des WPF Lebensmittel in Krisengebieten verteilen, Gutscheine oder Bargeld für den Lebensmitteleinkauf vergeben, oder auch an Schulspeisungsprogrammen arbeiten.

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Auch die Food and Agriculture Organization (FAO) wurde in Rom gegründet, diese sogar schon im Jahr 1945. Während das WPF eher den betroffenen Menschen durch Lebensmittelzugang unterstützt, bekämpft die FAO Hunger, indem sie Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft verbessert. Dies bezweckt die Organisation durch das Beraten von Regierungen, das Entwickeln nachhaltiger Anbaumethoden, sowie auch durch die Förderung umweltfreundlicher Landwirtschaft. Somit hilft die FAO Ländern dabei, sich selbst besser mit Nahrungsmitteln zu versorgen und ihren Bedarf an Hilfslieferungen zu verringern.

Eine weitere Organisation, die den Welthunger bekämpft, ist der United Nations Children’s Fund (UNICEF), der 1946 in New York City gegründet wurde. UNICEF setzt sich insbesondere für die Rechte und das Wohlergehen von Kindern ein, wobei einer der Schwerpunkte der Organisation die Bekämpfung von Mangelernährung ist. Die Hilfsorganisation bietet verschiedene Unterstützungsleistungen wie etwa die Behandlung schwer mangelernährter Kinder, die Verteilung von therapeutischer Spezialnahrung, die Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern, sowie auch Impfprogramme an.

Außerdem gibt es den International Fund for Agricultural Development (IFAD), der 1977 in Rom gegründet wurde. Dieser konzentriert sich auf arme ländliche Regionen und unterstütz vorrangig Kleinbauer:innen, beispielsweise durch die Vergabe von Krediten und Investitionen, Schulungen für Landwirt:innen und Unterstützung beim Zugang zu den Märkten. Da ein großer Teil der armen Bevölkerung in ruralen Gebieten lebt, können diese Förderungen Hunger direkt und nachhaltig reduzieren.

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Schließlich kommen wir noch zu einer der größten privaten Hilfsorganisationen Deutschlands, nämlich der Welthungerhilfe, die 1962 in Bonn entstand. Diese verbindet Nothilfe mit langfristiger Entwicklungsarbeit, sie bietet also Soforthilfe nach Katastrophen und Konflikten, Unterstützung von Landwirtschaftsprojekten, Förderung von Bildung und Einkommen und Unterstützung lokaler Gemeinschaften. Das Ziel der Welthungerhilfe ist es, Menschen durch anfängliche Unterstützung und Projekte dabei zu helfen, sich langfristig selbst versorgen zu können.

Quellen:
https://www.wfp.org/

https://www.fao.org/
https://www.unicef.org/
https://www.ifad.org/
https://www.welthungerhilfe.org/

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Von: Miriam

16. Juli 2026

Bild: Foto von Nico Smit auf Unsplash

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